Psychopharmakotherapie


Psychopharmakotherapie ist die Medikamentöse Behandlung psychiatrischer Erkrankungen. Bei psychiatrischen Erkrankungen liegen Stoffwechselstörungen im Gehirn vor, die Aufmerksamkeit, Konzentration, Emotionen oder logische und abstrahierende Gedankengänge beeinträchtigen. Spezifische Medikamente dienen dazu diese Störungen auszugleichen, um wieder im normalen und gesunden Rahmen handlungsfähig zu sein und Emotionen weitgehend kontrolliert einzusetzen.

Bei der Psychopharmakotherapie erhalten Sie Medikamente, die auf den Hirnstoffwechsel einwirken. Es ist sehr individuell, wie diese Medikamente aufgenommen oder abgebaut werden und wie sie wirken.

Psychopharmaka haben Nebenwirkungen, die gut bekannt, meist ungefährlich und gut zu kontrollieren sind. Wir besprechen mit Ihnent alle für die Therapie vorgeschlagenen Medikamente hinsichtlich der zu erwartenden Wirkung und möglicher Nebenwirkungen. Gemeinsam wird dabei festgelegt, welches der zur Verfügung stehenden Psychopharmaka für die individuelle Therapie ausgewählt wird.

Alle angewendeten Medikamente sind nach vielen Voruntersuchungen im Rahmen grosser Studien auf ihre Sicherheit geprüft und von der nationalen Behörde für den Einsatz am Patienten zugelassen worden. Verschiedene Psychopharmaka mit ganz unterschiedlichen Wirkungen auf Symptome, Gefühlserleben, das Verhalten, Denken und kognitive Funktionen werden eingesetzt, um die Lebensqualität der PatientInnen zu erhöhen.

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