Optimiertes Atmen


Vergessen Sie alles was Sie bisher über richtiges Atmen gehört haben!
Eine gute Atmung ermöglicht es Ihnen auf gesunde weise Ihr Leistungspotential auszuschöpfen. Schlechte Atmung kann mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen verbunden sein und zu starken Leistungseinschränkungen sowie Erschöpfung führen. Aber wie lässt sich gute von schlechter Atmung unterscheiden, und wie findet man zur richtigen Atmung?

Einatmung ist aktiv, Ausatmung sollte passiv sein. Die auf eine passive Ausatmung folgende Einatmung wird im Normalfall durch einen von Kohlendioxid-Rezeptoren verursachten Reflex im Hirnstamm ausgelöst und läuft völlig unbewusst ab. Dieser „reflexive Atemprozess“ stellt sicher, dass wir nicht überatmen. Damit wird die ausreichende Verfügbarkeit von Kohlendioxid (CO2) im Körper gewährleistet. CO2 ist Voraussetzung für eine Vielzahl lebenswichtiger chemischer Prozesse.
Die Beurteilung der Atmung kann also niemals nur auf der ATEMMECHANIK beruhen. Ob jemand mit der Brust oder dem Bauch, tief oder flach, schnell oder langsam, oder sonst irgendwie atmet, mag zwar bei der Ausübung spezifischer Aktivitäten von Bedeutung sein, ausschließlich dadurch lässt sich aber nicht umfassend beurteilen ob es sich um gute oder schlechte Atmung handelt. Das lässt sich nur sagen, wenn gleichzeitig die ATEMCHEMIE betrachtet wird.

Zu diesem Zweck wurde die DIDAKTISCHE KAPNOGRAPHIE entwickelt. Mit ihrer Hilfe lässt sich an der „richtigen Atmung“, für unterschiedlichste Anforderungen und Situationen arbeiten. Im Laufe des Lebens erlernte und verfestigte Atemgewohnheiten können identifiziert, ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit analysiert, und bei Bedarf durch Erlernen besserer Atemgewohnheiten verändert werden.

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